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zu Steffi Weismann
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j a e s i s
t p l ö t z l i c h w ä r m e r g
e w o r d e n mit Boris Baltschun (Elektronik), Alessandro Bosetti (Soprano Sax), Axel Dörner (Trompete), Fernanda Farah (Stimme), Henrik Kairies (Stimme), Jo Stone (Stimme), Michael Hirsch (Stimme) Robin Hayward (Tuba) Steffi Weismann und Christian Kesten (Konzeption/Regie)
Alltägliche Kommunikation beginnt
oder endet oft mit einem Satz über das Wetter. Diese sprachlichen
Artikulationen, die das Bedürfnis widerspiegeln, sich von einem
Gegenüber die eigene Wahrnehmung bestätigen zu lassen, werden
mit musikalischen und visuellen Mitteln aufgegriffen, unterwandert oder
abstrahiert. Steffi Weismann hat für „ja es ist plötzlich wärmer geworden“ einen kleinen durchsichtigen Innenraum geschaffen –ein Haus mit Plexiglaswänden– in dem Wetter künstlich hergestellt und mittels Videoprojektionen und Lautsprecher in den Umraum, in dem sich das Publikum befindet, "transportiert" werden kann. Sieben Musiker und Performer agieren sowohl im Haus als auch im Außenraum. Durch minimale und manchmal sprunghafte Veränderungen werden ständig neue Bezüge zwischen dem was wir sehen, hören, fühlen und denken geschaffen.
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